Rezensionen der Bücher von Klaus D. Koch
Mitten im Paradies- Gedichte für Dich
"Sprachspielereien und hintersinnige Gedanken sind sein Metier. In seinem neuen Band zeigt Klaus D. Koch, dass er neben spitzfindigen Aphorismen auch andere Textarten meisterlich beherrscht.
"Mitten im Paradies" enthält höchstpersönliche Gedichte des bekannten Aphoristikers aus Rostocker, gespeist aus Beziehungskrisen und positiven Erfahrungen.
Mit stimmungsvollen Illustrationen von Feliks Büttner."
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"Seine Textauswahl kommt absichtsvoll
politisch daher, wiewohl seine Botschaft, nicht jedem vollmundigem, dazu wohlklingenden Versprechen auf dem Leim
zu gehen."
Windflüchter 53/1998
"... Umwerfender Humor für Mauerreste
in den Köpfen.."
Leserzuschrift
"Die gesellschaftlichen Strukturen des
Westens wurden auf die neuen Länder übertragen und Koch kommentiert: "Blühende Landschaften
sind das was übrigbleibt, wenn die Betriebe geschlossen sind." Viele
Hoffnungen auf die Einheit haben sich nicht erfüllt, welch unendliches Feld für den Aphoristiker."
Renate Kruppa Schweriner Volkszeitung 6.4.1998
"Knutschen im Zonenauto
Gemeinsam bringen Feliks Büttner, international bekannter Maler und Grafik-Designer und Hobby-Dichter Dr. Klaus D. Koch ihr viertes Buch
auf den Markt. "Ich schreibe schon seit meiner Studentenzeit"
sagte er anlässlich der Buchpräsentation im "Plakathof Kunst Hof
Rüttenscheid".
Des Doktors Poenten sitzen. Büttner, der Illustrator, sucht sich Sprüche aus und versinnbildlicht sie schwungvoll mit
Tusche."
Paul Binder Westdeutsche Allgemeine Zeitung 6.4.1998
"Kultbuch für den Osten Eigenlob? Nein er hat recht. In den Aphorismen ist Nachdenklichkeit
und Witz, mehr noch: Lebensmut geht von ihnen aus. Kraft, sich nicht
unterkriegen zu lassen."
Neues Deutschland 19.6.1998
"Seine Zunge oder besser Schreibfeder
ist mindestens genauso spitz wie sein Skalpell."
A.N. Ostsee-Zeitung 25.6.1998
Plitsche, Platsche, Moddergatsche
"Auf jeder Doppelseite gibt es einen
neuen Reim. Die Inhalte holt
sich der Reimeschmied aus der Pech- und Pannenkiste, Stoff für
weitere Reime bieten die kleinen
Sünden und Vorlieben: "Wenn hier alle Teig abzwacken, brauchen wir nicht mehr zu backen". Die Reime kommen unkonventionell daher und sprechen das wilde, unangepasste Kind an, das selbst beim bravsten noch in irgendeiner inneren Ecke zu finden ist. Nicht nur die Reime bieten Vergnügen auf Dauer, auch die Bilder sind voll Power. Mit seinem genial einfachen Cartoon-Stil greift M. Bofinger karikierend die Pointen auf und bringt die Sache noch mal so richtig auf den Punkt. Eine witzige Unterhaltung fürs Kind. Empfohlen ab 5."
Ursula Führer ekz-Informationsdienst
"Die Reime von Klaus D. Koch merkt
sich geschwind ein jedes Kind.
Und Erwachsene sehen es natürlich schon auf den ersten Blick, dass dies ein ganz besonderes Buch ist. Denn Bofi lässt grüssen."
Neues Deutschland 4.2.1998
"Kinderreime, die immer ein wenig
Augenzwinkern enthalten. Der
Chirurg ...wechselt in der Freizeit das Skalpell mit der Feder,
spitz, augenzwinkernd, mal zynisch, mal lausbübisch und mal
melancholisch."
Norddeutsche Neuste Nachrichten
17.12.1997
" Hinter dem Schalk lauert Ernst
..ist durch das Konzentrat kunstvoller Aphorismen, origineller
Büttnerscher Vignetten und äußerst gelungener typographischer
Einfälle von Gerd M. Lippmann eine bibliophile Kostbarkeit.
...Das Buch reicht von verhaltener Selbstironie zur Person des
Autors über die kritische Reflexion absurden Zeitgeschehens bis
hin zu satirisch, gelegentlich sarkastisch formulierten Einblicken in das Dickicht menschlich-allzumenschlicher Irrungen und Wirrungen."
aP Norddeutsche Neuste Nachrichten 30.10.1993
"Er nimmt Anstoß an jeglich Anstoß
Erregendem, spießt des Ausspießens Würdige auf und hält auf zarte oder Derbe, auf offenkundige oder hintersinnige, immer aber auf humorvolle Weise seinen Mitmenschen und mitunter auch sich seinen (aphoristischen) Spiegel vor."
Martina Dreher Ostsee-Zeitung 30.10.1993
"Der Illustrator von Aphorismen, jener
verschüttelten, querverständlichen Worte, bedarf gleich dem Autor einer spitzen Feder und dem Mut zum Überzeichnen von allzu eingeschliffenen Formen in Wort und Bild.
Die bewusste Brüskierung von vorprogrammierten Erwartungshaltungen
setzt der Aphoristiker gezielt ein, um neue, schillernde Aspekte von Allerweltsworten zu erhellen, welches belegt, dass die Sprache noch nicht leergequatscht ist.
Gleichsam als Potenzierung der Vieldeutigkeit des Aphorismus setzt
die graphische Interpretation, speziell in der Form der Collage, jene optische Ebenen hinzu, die das Lesen und das Nachdenken über den Spruch zum sinnlichen und zugleich ästhetischen Erlebnis werden lassen.
Die Vermischung scheinbar nicht zusammengehörender sprachlicher Ebenen und künstlerischer Techniken macht den Reiz jenes Büchleins aus, das an der Nase herumführt und dabei auf die Sprünge hilft, uns selbst und
unsere Zeit zu erkennen."
Broschüre zum Design-Preis Mecklenburg-Vorpommern 1996
" Nasführer-Premiere mit
Schmunzeleinheiten
... eine Sammlung all der Gedankensplitter,
die der Chirurg... aufschrieb, auf Zettel, in Bücher."
SaB Norddeutsche Neuste Nachrichten 8.12.1995
" Originelle Gedankenblitze im
neuen "Nasführer"
... der seine Lust am Umgang mit der deutschen Sprache nicht verbergen will und kann."
I.SP. Schweriner Volkszeitung 8.12.1995
"Und für lose Sprache gibt es Profis.
Sozusagen diagnostizieren sie mit ein paar Worten, worüber sonst Kongresse abgehalten werden. ... sein drittes Büchlein lockeren Tiefsinns."
mZ Schweriner Volkszeitung 13.12.1996
"... sind eine ausgewählte Sammlung
von Epigrammen und losen Sprüchen, die scharfzüngig, spöttisch, ironisch, wehmütig, aber immer treffsicher Beobachtungen des Alltags ummanteln...
Adlergleich spürt er menschliche Schwächen sowie Hoffnungen auf,
legt seinen schreibenden Finger in offene Wunden."
MaP Norddeutsche Neuste
Nachrichten 24.11.1996
Hellwache Träume
"Der sonst eher scharfzüngige und
schwarzhumorige Autor macht
sich diesmal mit leiseren, sensibleren Tönen auf die Spuren
zwischenmenschlicher Beziehungen."
Ostsee-Zeitung 15.5.1999
"Die Träume atmen, gerade weil sie
hellwach sind, Poesie, in der
sich bei faszinierender Gratwanderung Gefühl und Verstand die
Waage
halten."
Nachwort von Detlef Hamer zitiert in Ostsee-Zeitung 19.5.1999
"Sensibel nähert sich Klaus D. Koch
... der Frage nach den
zwischenmenschlichen Beziehungen. Leiser sind jetzt die Töne,
weniger Platz wird Sarkastischen eingeräumt, der Nachdenklichkeit
und dem Innehalten auf der Suche nach dem persönlichen Glück um
so mehr."
Anja Neutzling Ostsee-Zeitung 6.3.1999
Verhexte Texte- verzauberte Worte
"Die alten Hasen sind schon Füchse." So lautet ein Aphorismus aus dem neuen Buch von Klaus D. Koch und Feliks Büttner. Und er passt zu den beiden Künstlern, die am Donnerstagabend ihr achtes gemeinsames Werk mit dem Titel "Verhexte Texte- verzauberte Worte" präsentierten. Traditionell war Ulrike Möller Gastgeberin, und wie immer reichte der Platz in ihrer Galerie kaum für die vielen Gäste. Scharfe Zunge trifft auf spitze Zeichenfeder- das 84 Seiten umfassende Büchlein lebt von der Kombination der Gedichte und Aphorismen des Chirurgen Koch mit den Bildern des Malers und Grafikers Büttner. "Wer von den beiden Hauptdarsteller ist, müssen Sie für sich selbst entscheiden." Ulrike Möller machte zur Begrüßung neugierig auf den spritzigen Abend und das Buch, dessen grafische Gestaltung wie immer Gerd Max Lippmann übernommen hatte und das in der Edition Temmen erschien. Koch stieg ein mit seinem Gedicht "Ausgestiegen", um danach die Zuhörer mit seinen Texten förmlich zu bombardieren. Sie sind oft nur zwei Zeilen lang und in der Dichte des Vortrages kaum zu verkraften. "Nochmal", kam dann auch die Aufforderung aus dem Publikum, den einzelnen Spruch zu wiederholen. Stille, gemeinsames Lachen, vereinzeltes Prusten- der Abend hatte eine breite Palette positiver Publikumsreaktionen zu bieten. Nach der Lesung fing die Arbeit für Koch und Büttner so richtig an. Kaum einer der Besucher verließ die Lesung ohne das Buch mit den Signaturen der beiden Künstler.
Anja Neutzling Ostsee-Zeitung 9.6.2001
"Kleckerdipecker, nur kein
Gemecker, wird es zu heiß, ferkelt das Eis." Hintersinnig, komisch und mit viel
Geschick für Sprachspielereien kommt "Itze Bitze- Zipfelmütze" daher, das
neueste Buch mit frechen Kinderreimen des dichtenden Chirurgen Klaus D. Koch.
Wieder einmal ist seine Zunge oder besser seine Schreibfeder mindestens genauso
spitz wie sein Skalpell. Wortgewandt und mit viel Witz spiegelt Koch mehr oder
weniger alltägliche Situationen auf humorvolle Weise wider. In seinen
scharfzüngigen, teilweise auch poetischen und sensiblen Aphorismen und
Epigrammen steckt häufig mehr, als es sich auf Anhieb vermuten lässt. Kleine
Sprüche und Gedichte, auch einfache Sätze, deren Sinn sich manchmal erst auf den
zweiten Blick erschließt, machen nachdenklich, lassen aber auch so manch breites
Grinsen zu.
"Ene-mene-miste, ein Träumer ja das biste. Doch ist es wunderbar, macht man die
Träume wahr." Das gilt auch für den Autoren Koch. Schon während der Zeit seines
Medizinstudiums in Greifswald und Rostock verfiel er der Aphoristik und dem
Reimen. Erste Veröffentlichungen erschienen 1978. "Plitsche Platsche
Moddergatsche" ist in guter Erinnerung.
Die Wortspiele wären allerdings nur die Hälfte wert, hätte sie Manfred Bofinger
nicht zeichnerisch amüsant umgesetzt, sie sind das Tüpfelchen auf dem I. Itze
Bitze- Zipfelmütze ist ein Buch zum Schauen, Lesen und Vorlesen, da gewiss nicht
nur Kindern Spaß macht.
Astrid Schimmagk Schweriner-Volkszeitung 23.02.2002
"Bettlektüre- Klaus D.
Koch/ Manfred Bofinger "Itze Bitze Zipfelmütze"
Falls Sie nicht einschlafen können oder beim Fernsehen noch nicht eingeschlafen
sind, sei die Frage erlaubt: Wann haben Sie das letzte Mal gereimt? Lange nicht?
Los geht's.
Ene-mene-mopel, der Finger bohrt nach Popel. Kommt er endlich raus, reißen alle
aus.
Stinkefuß und Käsebein kommen selten ganz allein. Fällt die Socke aus den
Maschen, muss man sich die Füße waschen.
Peter hört Gras wachsen und die Flöhe husten. Doch was der Lehrer spricht, das
hört er leider nicht.
Auto fahren, das kann jeder, dachte sich der kleine Peter. Fährt man rückwärts
an den Baum, wird es eng im Kofferraum.
Diese und noch ganz andere Reime hat sich Klaus D. Koch ausgedacht, auch zur
eigenen Entspannung. Im Hauptberuf führt er als Chirug das Skalpell. Gedacht
sind die aphoristischen Reime für Kinder, erheitern können sie mindestens die
halbe Familie. Das Besondere, das I-Tüpfelchen drauf sind die Illustrationen.
Der Name Manfred Bofinger genügt, um sich das vorzustellen. Das gilt auch für
den einzigen Abendreim im Buch: Nun schließ schnell die Augen zu.
Traumzauberschafe machen muh...
Eine bezaubernde Nacht."
Ute Rang Thüringer Allgemeine
26.02.2002